Nov 13 2009
Atomkraft stoppen! Demonstration in Hannover am 28. November
Die vier großen Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW wollen den Weiterbetrieb ihrer Atomkraftwerke durchsetzen. Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will dem nachgeben und die AKWs länger laufen lassen. Noch tut sie sich schwer, konkrete Festlegungen zu treffen, denn auch der Bundesregierung ist klar, dass die allermeisten Menschen der Atomkraft keine Zukunft geben. Unterdessen wollen Betreiber und Bundesregierung schon mal das Endlager Gorleben weiter bauen lassen. Wir wollen sofort raus aus der Atomkraft! Und es ist Zeit, dies laut und deutlich zu sagen. Denn der Atomausstieg kommt nur, wenn wir ihn herbeiführen!
Was, wann, wo?
Demo gegen Atomkraft unter dem Motto “Atomkraft stoppen!”, am 28. November 2009 um 11 Uhr, Treffpunkt Gorlebenstein/Weißekreuzplatz (gegenüber vom Pavillon)
Warum?
Atomkraftwerke strahlen im Normalbetrieb:
Schon im Normalbetrieb dürfen AKW ganz legal geringe Mengen radioaktiver Stoffe wie z.B. Tritium an die Umgebung abgeben.Kein Wunder also, dass mehrere Studien in der näheren Umgebung von Atomkraftwerken eine statistisch signifikante Erhöung von Krebs- und Leukämieerkrankungen bei Kindern nachgewiesen haben.
Verseuchung von Mensch und Umwelt:
Schon beim Uranabbau und den weiteren Schritten zur Brennelemente- Herstellung erkranken Menschen und werden Lebensgrundlagen zerstört.
Kein Atomkraftwerk ist sicher:
Jederzeit kann es zu einer Kernschmelze kommen. Dies bestreitet nicht mal die Atomindustrie. Die einzige offene Frage ist nur die nach dem Zeitpunkt und dem Ort.
Es kann kein sicheres Endlager für Atommüll geben:
Der hoch strahlende und giftige Müll müsste 1 Million Jahre von der Atmosphäre sicher abgeschlossen werden. Das Atommülllager Asse droht bereits nach 40 Jahren einzustürzen.
E.ON in Hannover:
E.ON Kernkraft und E.ON Kraftwerke haben ihren Sitz in Hannover. Mit sechs AKWs in der Bundesrepublik ist E.ON größter deutscher AKW-Betreiber. In Großbritannien will E.ON sogar neue AKWs bauen.
Atomkraft ist kein Klimaretter:
Atomkraft blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Erneuerbare Energien und die schwer regelbaren AKW passen nicht zusammen. Für den fälligen Strukturwandel der Energiewirtschaft ist Atomkraft ein Hindernis, das aus dem Weg geräumt werden muss.
Plutoniumhaltiger Brennelemente-Transport zum AKW Grohnde bei Hameln geplant
Hannover liegt nur 45 km vom AKW Grohnde entfernt . nahezu in Hauptwindrichtung. Im Frühjahr 2010 will E.ON plutoniumhaltige Mischoxid- (MOX-) Brennelemente aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield nach Grohnde bringen lassen. Vielleicht per LKW durch die Region Hannover. Wir wollen darüber informieren und für den .Tag X. zu Aktionen aufrufen. Atomtransporte sind die Lebensadern der Atomindustrie.
Aktuelle Infos:
Demo gegen Atomkraft in Hannover
